WIe alles begann...
Während der Bundeswehrzeit wir haben schon relativ oft Sport gemacht.
Ab in die Berge, Ski fahren und laufen.
Nach der Geburt meines Sohnes war ich allerdings zeitlich deutlich eingeschränkter als vorher. So vergingen die Jahre.
Der Wendepunkt
Eine Begegnung, die alles verändern sollte.
Kathrin Resch aus Straubing und meine Wenigkeit waren seit längerer Zeit gut befreundet und hatten beruflich schon ein paar Projekte zusammen gemacht.
Sie meinte so, ich hab da einen coolen Typen kennengelernt. Da bin ich zum Geburtstag eingeladen. Der ist auch Sportler und hat vielleicht ja Bock ein kleines Filmprojekt zu starten. Gesagt getan.
Und er hatte Bock!
Die Rede ist von Maximilian Schwarzhuber.
Ultrasportler. Speaker. Beidseits Beinamputiert und unfassbar gut drauf.
Zu der Zeit plante Max von seinem Eigenprojekt.
Die Rede war von einer Alpenüberquerung. Eine Alpenüberquerung mit dem Rennrad von 460km. Von München nach Venedig in unter 24 Stunden. Relativ schnell wurde klar, dass wir das natürlich filmisch festhalten müssen. Auch bei seinen weiteren Projekten sind wir immer wieder dabei um ihn dabei zu unterstützen.
Was aber hat nun das eine mit dem anderen zu tun? Nun, da fing alles an.
Längere Zeit davor 2020 hatte die Idee ein „Selbstexperiment“ zu machen, was ich 2021 umsetzen wollte.
Ein Experiment im Zusammenhang mit Motivation.
Was wäre, wenn man sich was aussucht, wo man wirklich so sau schlecht ist und es gleichzeitig abgrundtief hasst und es trotzdem probiert?
Was genaues hatte ich allerdings nicht im Kopf.
Die Motivation
So fuhr ich seit langem wieder mit dem Rad los. Immer öfter, immer bisschen längere Strecken.
Als Max mitbekommen hatte, dass ich auch noch bissl laufe, hatte er so gemeint: Ey, jetzt musst nur noch schwimmen, dann kannst gleich einen Triathlon machen🙂 und lacht so dabei.
Ich lachte auch und sagte laut: NEIN! Nein, das kann jetzt nicht sein…
Er schaute mich ganz verdutzt an und fragte was los sei.
Dann hab ich ihm von meiner Idee mit dem „Selbstexperiment“ erzählt und es schoss aus mir raus:
Das ist es! Das ist das Thema für mein „Selbstexperiment“!
Herausforderungen, Erfolge und zukünftige Ziele
Wir lachten lauthals über das Ganze und ich meinte noch: „Max ich kann nicht wirklich schwimmen. Ich hasse es. Ich kann maximal 25m schwimmen dann geht nix mehr.“
Wir schauten uns an und ich meinte so zu Max: „Max, das ist es!“
Also haben wir uns, Sebastian (ein guter Freund) und ich, uns 2022 für den Triathlon Beilngries angemeldet. Dieser lief alles andere als geplant. Es lief eig so viel schief, dass ich mir echt dachte, ok. Also das ist die Bestätigung, dass Triathlon halt einfach nicht deine Welt ist.
Das kann ich doch so nicht stehen lassen…
Mich hat das so genervt, dass ich Abend nach dem Wettkampf beim Grillen noch sagte: „Ich will das unbedingt so schnell es geht wiederholen um es zu schaffen!“ Gesucht gefunden.
Es sollte der Seenland Triathlon am Steinberger See sein.
Am nächsten Tag hab ich Sebastian davon erzählt. Er hat da auch direkt zugestimmt.
5 Wochen Zeit. Ok.
Dieser lief wirklich sehr sehr gut.
Nun, jetzt war das geschafft. Ein paar Tage vergingen, ich saß da und dachte so man könnte daraus ja ein Eigenprojekt machen…